Gelöschte WhatsApp Nachrichten wiederherstellen

Manchmal lösche ich die langen Chatverläufe in WhatsApp. Das mache ich immer dann, wenn ich mit einer Person viele Audio-Dateien ausgetauscht habe. Textnachrichten zu tippen ist mir nämlich viel zu doof, vor allem wenn das Thema komplex ist. Das Problem dabei ist jedoch, dass die Audiodateien, wie MP3-Files auch, viel mehr Platz im Speicher verlangen als Text.

Jetzt ist ja nicht jeder knapp mit Speicherplatz auf seinem Gerät. Aber ich benutze mein iPhone gerne mal über 4 Jahre oder mehr und da kommt es dann doch leichter vor, dass es eng wird. Und über die Jahre sammeln sich mit den Audionachrichten auch ein paar Gigabyte an. Daher lohnt sich ein gelegentliches Ausmisten.

Das Problem ist dabei, dass ich auch schon Chatverläufe gelöscht habe, bei denen ich aus Versehen wichtige Informationen verloren habe. Das ist dann natürlich sehr ärgerlich. Denn manche Sachen braucht man doch wieder dringend und der Chat-Partner löscht ja auch manchmal seine Sachen. Bei mir war es zum Beispiel ein Passwort für ein Tool, welches wir per WhatsApp gespeichert hatten. Beide Seiten hatten den Verlauf schon ausradiert.

Zum Glück gibt es für diesen Fall aber Abhilfe. Man kann tatsächlich gelöschte WhatsApp Nachrichten wiederherstellen. Ein Anbieter dafür ist zum Beispiel Dr. Fone. Diese Firma hat eine ganze Reihe von nützlichen Tools und Produkten, mit denen man längst verloren geglaubte Dateien auf seinem Gerät retten kann. Das gilt für fast jegliches Dateiformat. Jedenfalls ist die Sache fast schon ein Kinderspiel, denn es ist auch eine sehr einfache Bild / Text – Anleitung auf der Seite vorhanden.

Im Endeffekt muss man sich nur die WhatsApp-Recovery-Software kostenlos auf den Rechner laden. Dann schließt man sein Mobiltelefon an und schon kann es losgehen. Es gibt zwei unterschiedliche Downloads:

  • WhatsApp wiederherstellen iIphone
  • WhatsApp wiederherstellen Android

Ihr ahnt essicher schon, je nach dem, welches Gerät ihr benutzt, braucht ihr auch eine andere Software.

Solltet ihr mit dem Programm nicht zurechtkommen, oder sollte es bei euch nicht funktionieren, dann müsst ihr auch nicht verzagen. Es gibt auch noch Alternativen. Hier findet ihr zum Beispiel eine Top 10 der besten kostenlosen WhatsApp Wiederherstellungsprogramme. Da hat jedes Programm sicherlich seine Stärken und Schwächen. Probiert einfach mal welche aus, wenn es die Umstände erfordern. Dann findet ihr sicher das Tool, welches für euch von der Bedienung und Benutzung am angenehmsten ist.

Auf jeden Fall ist es aber sehr beruhigend, wenn man weiß, dass es da ein paar Werkzeuge gibt, mit denen man seine Daten im Nachhinein retten kann. Dazu gehören insbesondere WhatsApp-Nachrichten, denn immerhin läuft meine Kommunikation mittlerweile fast nur noch über diesen Weg. Auch der mit meinen Geschäftspartnern.

Mikroskop Bildformate konvertieren

Jeder, der schon mal ein digitales Mikroskop oder ein klassisches Mikroskop mit Foto / Videoaufnahmefunktion hatte, der steht regelmäßig vor dem gleichen Problem: das Dateiformat. Manche Kameras verwenden leider die ulkigsten Formate und diese muss man dann immer erst mit speziellen Tools konvertieren. Aber zum Glück geht das mit einem hilfreichen Online-Tool ganz schnell.

 

Dateien online konvertieren und umformatieren

Ich habe zum Beispiel eine digitales Kameramikroskop von der Marke DNT. Damit kann ich sowohl Fotos als auch Videos einfach per Klick aufnehmen.

Digitalmikroskop
Digitalmikroskop

Dieses Gerät nimmt zum Glück in AVI auf. Das ist ein Format, welches von relativ vielen Geräten abgespielt werden kann. Andere dagegen setzen lieber auf WMV – welches nicht ganz so verbreitet ist. Daher kann es auch mal sein, dass User ein Video nicht starten können.

Hinzu kommt, dass jedes Dateiformat unterschiedlich stark komprimiert werden kann. Somit kann es zum Beispiel sein, dass MP4 das ideale Format ist, wenn man viele Videos und viele Aufnahmen speichern möchte. Dadurch werden Festplatten oder sonstige Datenträger nicht so schnell voll.

Ich mache es immer so: nachdem ich ein Video erstellt habe, benutze ich einen File Converter. Das kann man mit dem VLC Player machen, was recht umständlich ist. Zudem beschränkt es sich sehr auf Video.

Eine Alternative wäre ein kostenloser Online Dateikonverter. Wie zum Beispiel der von onlineconvertfree.com. Das ist ein Umwandlungstool, mit dem man alle möglichen Formate umwandeln kann, nicht nur Bild oder Video. Hier ein Screenshot von der Seite:

kostenloser Online File Konvertierer
https://onlineconvertfree.com/de/

Das ist auf jeden Fall sehr praktisch, denn man braucht damit nicht für jede Datei ein eigenes Tool, sondern geht hoch und lässt das File direkt online umwandeln.

Das ist eigentlich eine ganz nützliche Funktion, denn beim SEO spielt auch die  Ladegeschwindigkeit einer Seite eine wichtige Rolle und daher sollten immer alle Bilder in einem Format erstellt sein, welches von den gängigen Kompressionsprogrammen unterstütz wird. Da wären zum Beispiel die Sachen, die ich benutze:

  • Smush – ein Word-Press Plugin zur automatischen Bildkompression
  • www.compressjpg.com – wo man seine Bilder online komprimieren lassen kann

Somit lassen sich nach der Umwandlung manchmal bis zu 50% der Dateigröße einsparen.

Gleiches gilt für die Videos, die man mit einem Mikroskop aufgenommen hat. Wenn man sie auf der Webseite zeigen möchte, dann kann es sein, dass die User mit einer relativ langsamen Internetverbindung nicht in den Genuss kommen es anzusehen.

Daher sollte jeder Seitenbetreiber dringen darauf achten, dass man immer das optimale Format aussucht. Ein kostenloser File Converter ist dabei ein sehr hilfreiches Tool.

Unterschied zwischen Eis und Frozen Joghurt

Wenn man einen Blick in die Zeitschriften mit Ernährungstipps wirft, dann sieht man oft den Hinweis, dass Frozen Joghurt viel gesünder und besser für die Figur sein soll als das herkömmliche Speiseeis. Ist das wirklich so?

 

Zutaten & Bestandteile für Milch-Eiscreme

Das normale Milch-Speiseeis besteht überlicherweise aus 5 Komponenten:

  1. Flüssigkeit: Milch, Sahne, Wasser, Alkohol (nur bei bestimmten Sorten)
  2. Geschmacksstoffe: Zucker, Früchte, Gewürze
  3. Emulgatoren: Eis, Johannisbrotkernmehl
  4. Geschmacksverstärker
  5. Extra-Zutaten: Schokostreusel, Fruchtstücke

Die optimale Temperatur, um Milcheis in die gewünschte Konsistenz zu bringen beträgt zwischen -12 bis 13 Grad Celsius. Dann bleibt es schön streichzart.

 

Unterschied Speiseeis und Frozen Joghurt

Der Unterschied zwischen Speiseeis und Frozen Joghurt besteht nun darin, dass anstatt der Milch und der Sahne, Magermilch oder Magerjoghurt verwendet werden. Da diese beiden Bestandteile einen deutlich niedrigeren Fettgehalt haben als das normale Speiseeis, spart man sich schon die ersten Kalorien.

Dann wäre noch die Frage offen, ob auch der Zuckergehalt niedriger ist. Hier liegt es meistens in den Händen der Hersteller und Anbieter, ob sie diesen niedriger ansetzen als beim Speiseeis. Rein theoretis

ch könnten sie ihn deutlich höher machen, damit sie beim Geschmack etwas besser dastehen. Damit würden sie dem Verbraucher suggerieren, dass sie etwas gesundes essen, obwohl sie in Wirklichkeit keinen Vorteil haben. Wäre nicht das erste Mal, dass die Lebensmittelindustrie die Menschen verkohlt. Aber hier ist auch der Kunde etwas gefragt, denn diesen steht es frei auf den Kaloriengehalt ihrer Nahrungsmittel zu schauen und zu prüfen, welche Inhaltsstoffe zu welchem Anteil drin sind:

Kalorien Speiseeis Milcheis Schokoeis Mövenpick
Kalorien Speiseeis / Milcheis / Schokoeis Mövenpick

Hier zum Beispiel ist die Kalorientabelle von „Mövenpick Chocolat Chips“ – Speiseeis. Es hat 26,6 g Zucker und auf 100 g sind es 223 kcal. Im Vergleich zu normaler Schokolade ist Schokoeis eine gute Alternative. Normale Schokolade hat üblicherweise circa 550 kcal auf 100g. Wenn man sich am Abend auf der Couch entscheidet, was man naschen soll, dann ist Eis immer die bessere Lösung.

Ein Frozen Joghurt hingegen hat üblicherweise so um die 150 kcal auf 100g. Mit Schokogeschmack käme man auf ungefähr 170-180 kcal. Das wäre also eine Ersparnis von 23%. Ganz ohne Sünde lebt man also auch mit Frozen Joghurt nicht, aber im Vergleich zu Schokolade hat man hier einen noch höheren Vorteil.

Unter dem Strich kann man also sagen, dass Frozen Joghurt sicherlich die gesündere Variante zum Milcheis ist, wenn tatsächlich sowohl am Fett als auch am Zucker!! gespart wird. Im Gegensatz zur Schokolade ist die kalte Erfrischung auf jeden Fall vorzuziehen.

Wichtig ist es nur, die Kalorientabelle gut zu studieren. Es kann sein, dass die Kalorien weniger sind als bei Eis. Aber wenn der Zuckergehalt höher ist als bei einem normalen Speiseeis, dann tut man dem Körper wahrscheinlich doch nicht so viel Gutes.

 

Haftungssausschluss

Alle Angaben zur Gesundheit sind ohne Gewähr. Das ist keine Beratung, ich bin kein Arzt, sondern gebe nur meine persönliche Meinung weiter.

Effizienter arbeiten mit dem Zehnfingersystem

Als ich mit dem Studium fertig war, da hatte ich jede Menge Bücher gewälzt und wusste alles über Controlling, Investition und Finanzen. Aber den Kopf voller Wissen zu haben ist nicht immer das, was im Berufsleben entscheidend ist. In der Arbeitswelt geht es um Schnelligkeit und Qualität. So einfach ist das.

Wer erfolgreich sein will im Laufe seiner Karriere, der lässt sich auf ein permanentes Wettrennen ein, bei dem es keine Verschnaufpause geben wird. Das eigene Verhalten muss permanent hinterfragt werden. Man muss immer wieder prüfen, ob die Art und Weise wie Probleme gelöst werden, wirklich die effizienteste ist, oder ob es einen kürzeren Weg gibt. Immer, wenn es eine schnellere Lösung gegeben hätte, dann hat man nicht das Optimum aus sich herausgeholt.

Das bedeutet Schnelligkeit ist der eine Faktor, mit dem man sich im Berufsleben durchsetzen kann. Dementsprechend müssen wir alles dafür tun, dass wir schneller werden. Hierfür gibt es zwei grundlegende Lösungen, die in kaum einem Karriereratgeber auftauchen. Dabei sind sie so einfach, für jeden erlernbar und sie vervielfachen die eigene Produktivität. Gut, das gilt nicht für jede Tätigkeit, aber für die meisten. Diese Methoden sind das Schnellschreiben mit dem Zehnfingersystem und Speed-Reading.

 

2 Tipps für eine höhere Effizienz in der Arbeit

Waaaas? So ein Quatsch? Das könnte man auf den ersten Blick denken. Aber die Rechnung ist so einfach, dass ein Siebtklässler den Beweis erbringen könnte.

Ich habe schon mit Leuten zusammengesessen, die arbeiten auf hoher Führungsebene. Während des Gesprächs stellte sich heraus, dass wir eine Info von einer dritten Person benötigen. Also fingen sie an am Rechner zu schreiben. Und was dann häufig kommt, ist kaum mit anzusehen. Für eine kurze Mail brauchen diese Leute, mit 6-stelligem Jahresgehalt, eine gefühlte Ewigkeit. Sie schreiben erstmal die Anrede: Hallo XYZ – obwohl sich in der Firma jeder kennt. Es würde auch problemlos ohne diese Floskeln gehen. Dann vertippen sie sich, dann korrigieren sie das, dann suchen sie nach der richtigen Formulierung…, dann verschreiben sie sich wieder und dann formulieren sie es um… Unfassbar, wie langsam das geht.

Genau hier liegt das Problem. Manche Mitarbeiter schreiben am Tag mehrere Emails und manche schreiben längere Texte – das kommt immer auf den Job an. Aber wenn sich pro Woche 1-3 Stunden nur für Schreiben summieren, dann ist das schon eine stolze Zahl. Rechnet man das aufs Jahr hoch und dann noch auf das gesamte Arbeitsleben, dann sind das irrsinnige, zeitliche Kapazitäten. Dieser Schatz bleibt bei den meisten Mitarbeitern ungehoben, weil kaum einer auf die Idee kommt mit Hilfe des Schnellschreibens und dem Zehnfingersystem seine Produktivität zu steigern.

Gleiches gilt für das Lesen von Emails, Anweisungen, Dokumenten oder Verträgen. Wer mit Speed-Reading seine Lesegeschwindigkeit verdoppelt oder verdreifacht, der leistet einfach deutlich mehr als die anderen.

Stellt euch vor, ihr arbeitet in einer Abteilung mit 5 Leuten. Jeder hängt sich rein, jeder arbeitet viel. Wer soll am Ende des Jahres befördert werden? Da kann es für die Karriere durchaus hilfreich sein, wenn ihr es seid, der immer wieder als erster mit den Berichten,  den Verträgen den Dokumenten usw. fertig ist. Wenn Ihr es seid, der sich als erstes durch den Berg von Akten gelesen hat und dann die Analyse am schnellsten erstellt. Wenn der Chef (m/w) merkt, dass euer Stapel höher ist als der von anderen und trotzdem seid ihr es, der als erster fertig ist.

Also denkt drüber nach. Es gibt Tausende von Dingen, auf die man im Berufsleben achten muss. Aber für mich gehören das Zehnfingersystem und Speed-Reading auf die Agenda der Grundausbildung im Studium.

 

Qualität der Arbeit

Die zweite wichtige Komponente, um zu einem Top-Mitarbeiter zu werden, ist die Qualität der Arbeit. Fehler passieren, das ist normal. Aber es gibt Leute, deren Arbeit ständig einen Bug enthält. Immer wenn sie ihre Ergebnisse präsentieren, stimmt etwas nicht. Das Resultat ist, dass die Vorgesetzten irgendwann das Vertrauen in die Arbeit verlieren. Sie können keinen Text, Bericht und kein Reporting annehmen, ohne davon ausgehen zu müssen, dass irgendetwas darin falsch ist. Das ist sehr beunruhigend für Führungskräfte. Beförderungen sind in solchen Fällen undenkbar.

So einen Ruf weg zu haben ist natürlich tödlich. Da nützt es nichts, wenn ihr Schnellschreiben oder Speed-Reading beherrscht. Neben der Geschwindigkeit, muss auch die Qualität gut sein. Erst dann gehört ihr im Berufsleben zur Elite.

Um die Probleme mit der Qualität zu lösen, muss man jede Arbeit per Stichprobe auf Fehler überprüfen. Zudem sollte man jedes Zwischenergebnis auf Plausibilität checken und Zahlen im Kopf überschlagen. Wenn es möglich ist, kann man auch Tandems bilden, bei denen sich zwei Kollegen immer die Arbeit gegenseitig anschauen. Neutrale Augen sehen meist mehr. Das Vieraugenprinzip ist ein ungeheuer mächtiges Instrument.

Also wenn ihr im Arbeitsleben einen Sprung nach Vorne machen wollt, dann nutzt diese einfachen Möglichkeiten und ihr werdet auf jeden Fall schnelle Fortschritte erleben.

Die Entdeckung des Tuberkelbazillus

Robert Koch ist der Entdecker des Tuberkelbazillus. In einem Vortrag im Jahr 1882 vor der physiologischen Gesellschaft in Berlin, legte er seine Erkenntnisse dar. Er war der erste, der lückenlose die Rolle des Bakteriums bei der Erkrankung mit Tuberkulose nachweisen konnte.

Für diese Nachweise war ein Verfahren notwendig, das aus mehreren Schritten bestand.

  1. Der Erreger muss sich regelmäßig im Körper des Infizierten nachweisen lassen
  2. Der Erreger muss sich in einer Probe isolieren und untersuchen lassen
  3. Der isolierte Erreger muss einem Tier injiziiert weden und die Krankheit auslösen
  4. Aus dem Tier muss der Erreger wieder isoliert und gezüchtet werden können

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Mikroskopie.

Im Jahr 1905 wurde Robert Koch für seine Leistungen den Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet.

Eine lange zeitlang, gabe es eine gute Impfung gegen Tuberkulose. Sie hat vielen Menschen das Leben gerettet. Die Tuberkulose in Deutschland war so gut wie nicht mehr existent.

Heute ist das leider anders. Aufgrund von neu erworbenen Resistenzen kehr die Tuberkulose wieder zurück. Impfungen schützen nicht mehr vollständig und viele Antibiotika haben ihre Wirkung verloren.

Daher entsteht gerade wieder eine echte Bedrohung, die einem das Leben kosten kann. Zum Glück sind wir in Deutschland so aufgestellt, dass sich die Infektion nicht ausbreiten kann. Dafür gibt es einfach zu viele Schutzmaßnahmen. Epidemien sind nicht zu befürchten. Wer allerdings viel ins Ausland unterwegs ist, in Asien und Afrika zum Beispiel, für den Besteht das Risiko einer Infketion, die auch tödlich verlaufen kann.

Solche Entwicklungen sind leider gerade an der Tagesordnung. Die Politik muss hier länderübergreifende Lösungen finden, denn viele Keime bilden heute schon Superrestitenzen aus. Und mit Länder übergreifen meine ich nicht die Bundesländer, sondern solche wie die G7.

 

Robert Koch – weitere Leistungen

Koch entwickelte schon während seiner Zeit bei der Armee als Lazarettarzt ein Faible für die Wissenschaft. Ihn interessierte vor allem, warum so viele Soldaten im Krieg gegen Frankreich 1871 so häufig an Milzbrand / Anthrax erkrankten. Und das, obwohl sie häufig nur weniger gravierende Verletzungen erlitten hatten.

Er entwickelte die Methode des hängenden Tropfens. Mit dieser konnten direkt am Objektträger Mikroben kultiviert und gleichzeitig per Mikroskop beobachtet werden.

Es zeigte sich, dass im getrockneten Blut von Schafen der Milzbranderreger noch Jahre überleben kann. Die Kühe und Schafe auf den Weiden steckten sich daher immer wieder an beim Fressen. Die Bauern begruben die toten Tiere nicht tief genug in der Erde.

Während einer Cholerarepidemie in Hamburg 1892 wurden auf seine Initiative hin morderne Maßnahmen der Seuchenbekämpfung eingesetzt.

In Indien entdeckte Koch, dass immer dann eine Pestepidemie bevorsteht, wenn ein massives Rattensterben auftritt.

Er forschte auch an der Malaria und Typhus und vielen weiteren Erkrankungen. Seine Leistungen in der Bakteorologie sind als monumental zu bezeichnen.

Die beliebtesten Werbegeschenke

Anzeige – Wer bei seinen Kunden dauerhaft im Gedächtnis bleiben möchte, der kann dies unter anderem mit den richtigen Werbegeschenken erreichen. Die besten sind immer die, von denen der Nutzer dauerhaft etwas hat. So, dass er möglichst oft mit dem Logo oder dem Namen des Verschenkenden in Kontakt kommt.

Wenn das Geschenk nützlich ist, dann verbessert es zum einen die Einstellung des Kunden zum Unterhnehmen. Und durch das häufige Wiedersehen speichert sich der Lieferant im Gedächtnis.

Doch was sind die beliebtesten Werbegeschenke?

 

Die Top 10 der beliebtesten Werbegeschenke:

Platz 1 – Kugelschreiber

Kugelschreiber braucht man fast täglich, egal ob in der Arbeit oder im privaten Umfeld. Zudem halten sie normalerweise mehrere Monate.

 

Platz 2 – USB-Sticks

Die praktischen, kleinen Speichermedien sind auch immer sehr willkommen, denn so gut wie jeder muss beruflich hin und wieder Files auf einem Datenbträger transportieren.

 

Platz 3 – T-Shirts & Kleidung

T-Shirts, Mützen und sonstige Textilien, sind zwar nicht für jeden Zweck geeignet. Aber wenn sie hochwertig gemacht sind, dann werden sie gerne von Kunden getragen und somit bekommt sie auch deren Umfeld zu sehen.

 

Platz 4 – Powerbanks

Powerbanks sind kleine, sehr kraftvolle Akkus und können dabei helfen auf Reisen das Handy oder das Notebook mit Strom zu versorgen, wenn keine Steckdose verfügbar ist. Sie halten meistens auch sehr lange und sind äußerst nützlich für den Kunden.

 

Platz 5 – Becher & Tassen

Wenn sie schön gestaltet sind, dann sind Tassen auch ein sehr beliebtes Geschenk. Sie halten lange und werden quasi täglich genutzt.

 

Platz 6 – Fahrzeuge

Viele Menschen sammeln Autos oder kleine LKW und stellen sie sich ins Büro. Mit dem eigenen Logo verziert, bleibt das Fahrzeug häufig über Jahre stehen.

 

Platz 7 – Schlüsselanhänger

Ein schöner Schlüsselanhänger, oder einer mit einer Plastikmünze drin, die man im Einkaufswagen nutzen kann – auch sie halten lange und bieten dem Kunden einen praktischen Nutzen.

 

Platz 8 – Kalender

Ein Kalender hält zwar nur ein Jahr, aber wenn er gut gemacht ist und das Logo gut zu sehen ist, dann freut sich der Kunde normalerweise, denn ein 3-Monatskalender ist für die Arbeit sehr hilfreich. Vor allem wenn die Kalenderwochen nummeriert sind.  Auf den Kalender schauen die Mitarbeiter meist täglich.

 

Paltz 9 – Beuteltaschen

Diese Stoffbeutel bieten sich an, um dem Kunden zum Beispiel ein Geschenkpaket zu überreichen. Zudem ist das Logo aufgedruckt, so dass der Nutzer kostenlose Werbung damit macht, wenn er später damit einkaufen geht.

 

Platz 10 – Notizblöcke und Büroartikel

Ein Noizblock mit hunderten von Blättern kann über Jahre oder zumindest Monate halten. Jedes Mal, wenn der Kunde sie benutzt, wirft er einen Blick auf das Logo.

 

Fazit

Diese Liste ist vielleicht etwas subjektiv, aber diese Werbegeschenke sind in der Praxis die, welche von den Kunden besonders freudig angenommen werden und die nicht die Welt kosten. Natürlich würden sie sich auch über einen Blue-Ray-Player freuen, aber das wäre unrealtistisch als Werbegeschenk.

 

Testbericht: Bresser Junior Mikroskop 8855001

Ich habe mir das Bresser Junior Mikroskop 8855001 (Amazon: Bresser junior Mikroskop-Set Biolux DE 40x-1024x USB) gekauft und damit experimentiert. Hier findet Ihr meinen Erfahrungsbericht zu diesem Gerät. Meine finale Meinung: Ich kann das Gerät zum Kauf empfehlen. Allerdings hat auch ein paar Schwächen.

 

Preis des Bresser Junior Mikroskops

Ich habe das Gerät bei Amazon gekauft. Ausgeschrieben ist es mit ca. 83 Euro. Ich habe allerdings ein gebrauchtes Exemplar genommen. Auch diese Geräte werden direkt von Amazon verkauft, sie haben lediglich einen optischen Schaden an der Verpackung. Somit habe ich mein Gerät für 73 Euro erwerben können und ich kann es sehr empfehlen sich dieses Geld zu sparen.

Mikroskop Objektivrevolver
Mikroskop Objektivrevolver

 

Warum ich dieses Mikroskop gekauft habe

Ich bin passionierter YouTuber und lade gerne alle möglichen Aufnahmen auf meinen Kanal hoch. Das Bresser 8855001 war das erste Mikroskop im zweistelligen Bereich, welches eine digitale USB-Kamera im Angebot hat. Dieser Vorteil war für mich der ausschlaggebende Punkt.

 

Lieferumfang des Bresser Junior Mikroskops

Das Paket enthielt natürlich das Mikroskop. Zwei Okulare je 10X und 16X. Am Objektiv kann man zwischen den Stufen 4X, 10X und 40X wählen. Damit wäre die Maximalvergrößerung 640X. Allerdings wird noch eine sogenannte Barlow-Linse mitgeliefert, die man in den Tubus stecken muss. Sie hat einen Vergrößerungsfaktor von 1,6X. So ergibt sich also die auf der Packung ausgewiesene 1024X.

Es wird eine USB-Kamera mitgeliefert. Diese kann man in den Tubus stecken. Hierfür muss aber das Okular und die Barlow-Linse entfernt werden. Auf der Kamera ist kein Vergrößerungsfaktor angegeben, so dass ich letztendlich nicht weiß, auf welcher Stufe man mit der USB-Kamera Objekte anschauen kann. Ich vermute jetzt mal, dass es 400X sind.

Dann gibt es noch eine kleine Schachtel mit Objektträgern. 5 davon enthalten vorgefertigte Proben mit ein paar Objekten von Pflanzen, bzw. Insekten. Dazu gibt es noch ein paar leere und einige Deckgläser für eigenen Proben. Gefällt mir gut.

Dann gibt es noch etwas Kleinkram, wie ein Schneidegerät oder irgendwelche Krebseier, mit denen man Proben zubereiten, bzw. wo man sich Kristalle züchten kann. Ich muss zugeben, das habe ich nicht verwendet.

 

Bildqualität – Leistung des Mikroskops

In der Praxis erweist sich das Mikroskop als: „in Ordnung für den Preis“. Es haut mich nicht um, ist aber auch nicht schlecht. Wie gesagt, der Preiskategorie angemessen.

Mein wichtigster Kritikpunkt ist die Bildqualität. Die Objekte haben meist einen Farbsaum. Experten nennen es „chromatische Aberration“. Mit steigender Vergrößerung wird der Farbfehler größer und die Objekte sehen am Rand einfach nicht scharf aus. Auch bei Verwendung der USB-Kamera ist das Problem ebenfalls vorhanden. Daher liegt es am billigen Objektiv. Das ist bei dem Preis auch verständlich. Wer das Mikroskop kauft, um gestochen scharfe Bilder von Objekten zu machen, der sollte das lieber nicht kaufen. Für Hobbymikroskopiker dagegen ist es akzeptabel. Denn für ca. 80 EUR bei über 1000X Objekte anzuschauen, das ist eine feine Sache.

Hier könnt Ihr ein Video sehen, wo ich die unterschiedlichen Vergrößerungsstufen ausprobiert habe mit den Objekten aus der Verpackung.

Dann gibt es noch das Problem der Verzeichnung. Man kann das Bild nie ganz exakt so einstellen, dass es am Rand und in der Mitte gleichzeitig scharf ist. Auch das liegt am Low-Budget-Objektiv, aber wie erwähnt – für den Preis absolut verständlich.

Etwas, dass mich auch nervt ist, dass es nur einen Grobtrieb gibt und keinen Feintrieb. Da die Bildqualität immer auf Messers Schneide steht, vor allem bei maximaler Vergrößerung, wäre ein Feintrieb nützlich gewesen. So muss man schon sehr aufpassen beim Drehen, wenn man das Bild einstellen will. Nichts für Grobmotoriker 😉

Aber sonst ist das Gerät absolut OK und funktioniert top.

 

Fazit

Ja, ich empfehle das Bresser Junior Mikroskop 8855001 zum Kauf Allerdings empfehle ich es nur Leuten, die das Gerät als Einstieg in die Mikroskopie nutzen wollen und die es als Hobby betreiben. Für sie sollten kleinere Einbußen bei der Bildqualität verschmerzbar sein, bei diesem Preis.

Vor allem bin ich aber ein Fan der USB-Kamera, mit der man Videos von seinen Aufnahmen machen kann.

Wer Fragen hat zu dem Gerät, der möge bitte einen Kommentar hinterlassen.
Hier der Erfahrungsbericht als YouTube-Video

Testbericht: MP power @ 200X Smartphone Mikroskop-Objektiv

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und ein sogenanntes Smartphone-Mikroskop ausprobiert. Für lächerliche 9,99 EUR kann man das schon mal machen. Hier findet ihr meinen Testbericht für das Produkt: „MP power @ 200X Mikroskop-Objektiv Makro Linse Objektiv für Universal Smartphones Apple iPhone ipad Samsung HTC Sony LG SONY Tablet“.*

 

Aufbau des Mikroskops

Das Paket kommt über Hongkong im kleinen Umschlag. Es wird eine weiße Box geliefert, wie man sie für Ringe und Schmuck benutzt.

Preis: Smartphone-Mikroskop

Darin liegt eine ca. 2 cm große (oder eher kleine) Linse, die man einfach auf die Kamera des Smartphones ankleben kann. Hierfür wird eine kleine Klappe aufgemacht und die Klebefläche freigesetzt.

Preis: Smartphone-Mikroskop

Die Montage erfolgt in wenigen Sekunden – ein absoluter Pluspunkt. Nimmt man es ab, dann bleiben keine Kleberrückstände. Auch das gefällt mir sehr gut. Die Frage, die ich mir jetzt stelle ist: wie oft kann man wohl die Linse montieren, bis der Kleber nicht mehr hält? Wenn es so weit ist, wird das Produkt wohl unbrauchbar. Außer man findet einen ähnlichen Kleber.

 

Vergrößerung des Mikroskops

Laut Herstellerangaben kann das Gerät eine Vergrößerung von 200X erreichen. Bei dieser Größenordnung sollte man eigentlich schon auf Zellebene Mikroskopieren können. Das ist natürlich Quatsch. Ich weiß nicht, wie die Leute das berechnet haben wollen, aber so wie ich das erlebt habe, schafft das Gerät eher einen Faktor im unteren oder mittleren zweistelligen Bereich.

Auf maximaler Vergrößerungsstufe, habe ich damit dieses Video von einer Ameise aufnehmen können. Klar zu sehen, dass das nicht 200X sein können.

Was mich auch etwas nervt ist, dass nach Montieren der Linse, die Linse selbst in der Aufnahme zu sehen ist. Man muss zuerst den digitalen Zoom der Kamera bedienen, damit man die Ränder des Gehäuses aus dem Bild bekommt. Sei es drum, die Bildqualität wird dadurch etwas schlechter, aber immer noch gut genug für ein paar wirklich schöne Aufnahmen.

 

Fazit: geiles Teil, kaufen!

Ja, es gibt ein paar Minuspunkte, dennoch gefällt mir das Produkt in Summe wirklich sehr gut. Was mich besonders begeistert ist erstens der Preis. Für 9,99 EUR bekommt man ein tolles Minimikroskop*, mit dem man sofort Videoaufnahmen erstellen und auf Youtube laden kann.

Mit dem Smartphonemikroskop könnte man theoretisch sogar eine grobe, schnelle Oberflächenprüfung beim Schweißen o.ä. durchführen, ohne einen PC dabei haben zu müssen. Also auch im professionellen Bereich tun sich mögliche Anwendungen auf.

Hier findet Ihr ein ausführliches Video mit der Montage und der Anwedung der Linse:

*Affiililate Link

Facebook und Co – Social-Media in meinem Blog

Dieser Beitrag ist für die Blogparade von Biz-Woman Michaela.
Es geht darum, welche Social-Media-Kanäle ich für meinen Blog verwende. Ganz am Anfang möchte ich gleich knallhart die Visitenkarte dazu auf den Tisch legen: SEO ohne Social Media ist kaum noch möglich und wird immer schwieriger werden.

Viele Leute basteln an ihren Nischenseiten, aber vernachlässigen dieses Thema. Man sollte jedoch bedenken, dass Google keine Seite mehr ernst nehmen kann, die keine Social Signals erzeugt. Es kann nämlich nicht sein, dass eine Seite so verdammt gut ist, um ganz oben zu ranken, wenn sich in den sozialen Medien keiner dafür begeistern kann. Die Logik sagt dann schon, da kann irgendwas nicht stimmen. Daher: SEO ohne Social Media – in Zukunft wohl undenkbar.

 

Youtube & Blog

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass Youtube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist, gleich hinter Google. Es gibt Leute, die sowas von keine Lust auf Lesen haben, dass sie Youtube verwenden, um sich über ein Thema zu informieren. Aus diesem Grund besitzen alle meine Projekte immer auch einen angeschlossenen Youtube-Kanal.

Mir gefällt insbesondere die gute Vernetzung zum Blog, den ich grundsätzlich mit WordPress betreibe. Ich erstelle einen Beitrag und dazu erstelle ich das passende Video für all die, die den Post lieber als „Flim“ sehen würden. Das ist ein perfekter Service und damit kann ich den Besuchern einen Mehrwert bieten.

Des Weiteren ist Youtube ein guter Lieferant für Backlinks und Traffic. Der Link zum Blogartikel ist immer mit im Video enthalten. So findet der Besucher vom Video schnell seinen Weg zum Blog. Einen Backlink kann man sich somit auch setzen. Wie viel der Wert ist, das ist nicht so ganz klar. Aber besser als gar nichts ist es allemal. Natürlich steigen auch die Aufrufzahlen des Videos, wenn er in einem guten Artikel eingebettet ist. Blog und YT erzeugen eine Win-Win-Situation.

Davon abgesehen benutze ich YT häufig als Testballon. Inhalte lassen sich meist einfach erstellen und hochladen. Wenn ich sehe, dass das Video gut läuft, dann schreibe ich auch einen ausführlichen Beitrag, weil ich dann relativ sicher sein kann, dass das Thema von Interesse ist.

 

Facebook & Blog

Ich hasse zwar Facebook, aber leider lieben es die Leute. Daher erhält natürlich auch jedes Projekt eine dazugehörige Facebook-Seite.

Am Anfang habe ich den Sinn noch nicht so deutlich gesehen. Aber jetzt, wo sich doch zahlreiche Likes auf meinen Seiten angesammelt haben, merke ich die Vorteile. Jeder Artikel und jedes Video, das man dort hochlädt, erhält deutliche Traffic-Schübe. Ein großer Teil der Fans ruft ihn sofort auf, manche teilen ihn sogar. Dieser Effekt ist natürlich toll und sollte unbedingt genutzt werden. Bei Facebook drücken die Leute so leicht mal ein „gefällt mir“ oder teilen den Beitrag mit ihrem gesamten Freundeskreis. Da können sich völlig verrückte Sachen abspielen, wenn ein Beitrag viral wird.

 

Twitter & Blog

Twitter ist mir bis heute ein Rätsel und ich habe den Sinn dieses Kanals nicht begriffen. Bzw. ich begreife ihn, aber mir ist schleierhaft, warum Leute da reinschauen. Ich finde Twitter ist etwas für Superstars. Auch ich habe die Beiträge von einigen Leuten abonniert, die ich mag. Aber für den Pöbel gebe ich dort keine Sekunde meiner Aufmerksamkeit her. Daher habe ich lediglich eine Auto-Post-Funktion für Twitter bei meinen Videos und Blogs. Wenn es jemand liest, schön. Wenn nicht, ist auch kein Beinbruch.

 

Google-Plus & Blog

Google Plus kann man gar nicht verhindern, wenn man einen YT-Account hat. Man kriegt die Mitgliedschaft in diesem Netzwerk geschenkt. Ich bin dort niemals unterwegs, denn ich verstehe nicht mal, wie das funktioniert. So unübersichtlich ist dieses Tool. Ich habe dort eine Auto-Post-Funktion für meine Youtube-Videos, ansonsten mache ich gar nichts mehr.

 

Pinterest & Blog

Ich gebe zu, hier bin ich noch nicht aktiv, aber es ist ein Kanal mit Zukunft. Das Schema ist so: es wird ein schönes Bild hochgeladen, welches das Interesse des Users weckt. Dann klickt er meist auf den dazugehörigen Beitrag und wird so auf die Webseite geleitet. Es ist ein bisschen wie die Bildersuche von Google. Gutes Bild mit gutem Ranking – schon läuft der Traffic aus der Bildersuche rund. Daher werde ich mich mit dem Thema garantiert noch beschäftigen.

 

Fazit

Mit Facebook erreicht man am schnellsten eine größere Reichweite.
Mit Youtube kann man Einnahmen, Traffic und Backlinks generieren.
Pinterest ist genial und wird an Bedeutung gewinnen.

3 Tipps für Blog-Anfänger

Hier findet Ihr meinen Beitrag für die Blogparade von Stefan Graf. Es geht um die Frage, welche 3 Tipps man einem Blog-Anfänger mitgeben könnte.

Auf technische Aspekte, wie die Wahl des Blogbetreibers, usw. werde ich gar nicht erst eingehen. Das ist mir zu doof und das findet Ihr zentnerweise im Netz. Stattdessen gebe ich ein paar Tipps, wie ihr den Erfolg und die Reichweite eurer Seiten steigert.

 

Tipp Nr. 1 – Erfolgreiche Artikel schreiben

Ich betreibe zwei Webseiten: diese und meine Seite als Speed-Reading und Gedächtnistrainer. Ich wollte einfach mal zwei Wege zum Erfolg ausprobieren: Ein Nischenthema, das mich eh interessiert und dann noch eine Art Gemischtwarenladen. Dort schreibe ich zusammenhanglos Artikel, von denen ich denke, dass sie Erfolg haben werden – unabhängig von Thema, Nische und Zielgruppe.

Meine Erfahrung zum Erfolg von Blogartikeln ist, dass die trafficstärksten die sind, von denen ich es anfangs am wenigsten vermutet hatte. Meistens sind es die ganz simpel und einfach geschriebenen Anleitungen für die Lösung eines Problems. Solche Beiträge werden binnen kurzer Zeit zum gigantischen Besuchermagneten. Google ist für 90% der Blogbetreiber der wichtigste Trafficlieferant. Nur wenige „Stars“ haben so viele Stammleser oder so viele Fans in der Social Media, dass sie ohne Suchmaschinen auskommen. Daher schreibe ich dort rein suchmaschinenorientiert.

Meine erste Regel für Artikel mit guten Traffic lautet: wenn ich ein Problem habe und ich finde im Web keine gute Lösung, dann habe ich gerade eine Marktlücke gefunden. Ein Beitrag dazu wird sicheren Traffic liefern. Wenn ich jedoch 1.000 Seiten mit passenden Lösungsvorschlägen finde, dann lasse ich es sein. Die 1.001-ste Seite zum Thema, die braucht dann auch keiner mehr. Also Finger weg.

Mein zweite Regel ist: Artikel werden auf jeden Fall gelesen, wenn sie Fachwissen ordentlich vermitteln. Man kann sagen, was man will, ein ausführlicher Artikel zu einem akademischen Thema, mit guter Verlinkung zu anderen Quellen, mit Bildern, mit eingebetteten Videos… der bringt immer ein paar Besucher. Es sind vielleicht keine Unmengen, aber es sind meist stabile Besucherzahlen. Ich merke das bei mir selber. Wenn es um intelligente Themen geht, dann sehe ich auch gerne mal auf Seite 3 oder Seite 4 der Google-Suche nach. Weil ich weiß, dass die Qualität weiter hinten auch noch sehr gut ist.

Es wird Märkte geben wie Finanzen, Gesundheit, Autos usw. Diese sind im Web heiß umkämpft. Da wird natürlich nicht viel zu holen sein. Aber interessante geschichtliche Informationen oder etwas über akademische Themen, die finden doch meistens ihre Leserschaft. Bei mir waren es die Themen Speed-Reading, Gedächtnis, nonverbale Kommunikation oder das Erkennen von Lügen. Neben meinen lösungsorientierten Massenartikeln, haben auch sie sich gut etabliert, obwohl ich bei keinem der Keywords in den Top 10 der Trefferliste auftauche.

 

Tipp Nr. 2 – Lies und kommentiere

Ich lese viele andere Blogs und kommentiere gerne dort mit. Nicht, um mir Backlinks zu holen. SEO-technisch sind Blogkommentare so gut wie nichts wert. Nein, ich tue es, weil ich gerne irgendwie beitragen möchte und auch schon viel durch den Austausch in den Kommentaren lernen konnte. Einmal entbrannte eine interessante Diskussion über Klickraten und Kaufverhalten beim Amazon Partnerprogramm. Diese Infos waren Gold wert.

Und! ich bin einer von den Lesern, die sich die Seite von Leuten anschauen, wenn sie im Kommentar etwas hinterlassen haben, das sich aus der Masse abhebt. Für mich ist das ein Indiz dafür, dass der Autor was in der Birne hat und grundsätzlich Qualität liefern könnte. Wenn ich Recht hatte, dann verfolge ich den Blog weiter. Auch so gewinnt man ein paar Leser.

 

Tipp Nr. 3 – Cross Selling mit den sozialen Medien

Ich persönlich hasse Facebook und Twitter und verachte diese Deppen, die jeden Aspekt ihres uninteressanten Lebens dort der Öffentlichkeit zugänglich machen. Insbesondere Kinderfotos haben, meiner Meinung nach, nichts auf Facebook verloren. Aber, die Welt ist wie sie ist und alle twittern und posten fleißig mit, daher muss man mit dem Trend gehen. Auf meiner gewerblichen Facebookseite habe ich gelernt, welche Bedeutung es hat, Fans und Likes aufzubauen.

Die zielgruppengerechten Artikel poste ich immer gleich auf Facebook. Ein Teil der Fans sieht sich den Beitrag an und so erhält er immer einen ersten Trafficschub. Wird er geteilt, dann verbreitet er sich noch schneller, das ist dann der besondere Glücksfall.

Google achtet mittlerweile sehr genau auf solche sozialen Signale. Viele SEO-Leute vernachlässigen diesen Aspekt und bauen nur künstlich ihre Backlinks auf. Links waren vor einigen Jahren der einzig wahre Indikator, um Popularität im Web zu „messen“. Heute kann das gar nicht mehr funktionieren, ohne eine adäquate Begleiterscheinung in den sozialen Medien. Das zu erklären ist kompliziert, daher versuche ich es mit einer Frage:

Kann eine Seite so verdammt gut sein und massenweise Backlinks im Web erhalten, wenn sich gleichzeitig in den sozialen Medien kein Schwein für sie interessiert?

Und mit diesen Worten verabschiede ich mich aus der Diskussion. Ich hoffe, Ihr konntet ein paar Anregungen mitnehmen.