Effizienter arbeiten mit dem Zehnfingersystem

Als ich mit dem Studium fertig war, da hatte ich jede Menge Bücher gewälzt und wusste alles über Controlling, Investition und Finanzen. Aber den Kopf voller Wissen zu haben ist nicht immer das, was im Berufsleben entscheidend ist. In der Arbeitswelt geht es um Schnelligkeit und Qualität. So einfach ist das.

Wer erfolgreich sein will im Laufe seiner Karriere, der lässt sich auf ein permanentes Wettrennen ein, bei dem es keine Verschnaufpause geben wird. Das eigene Verhalten muss permanent hinterfragt werden. Man muss immer wieder prüfen, ob die Art und Weise wie Probleme gelöst werden, wirklich die effizienteste ist, oder ob es einen kürzeren Weg gibt. Immer, wenn es eine schnellere Lösung gegeben hätte, dann hat man nicht das Optimum aus sich herausgeholt.

Das bedeutet Schnelligkeit ist der eine Faktor, mit dem man sich im Berufsleben durchsetzen kann. Dementsprechend müssen wir alles dafür tun, dass wir schneller werden. Hierfür gibt es zwei grundlegende Lösungen, die in kaum einem Karriereratgeber auftauchen. Dabei sind sie so einfach, für jeden erlernbar und sie vervielfachen die eigene Produktivität. Gut, das gilt nicht für jede Tätigkeit, aber für die meisten. Diese Methoden sind das Schnellschreiben mit dem Zehnfingersystem und Speed-Reading.

 

2 Tipps für eine höhere Effizienz in der Arbeit

Waaaas? So ein Quatsch? Das könnte man auf den ersten Blick denken. Aber die Rechnung ist so einfach, dass ein Siebtklässler den Beweis erbringen könnte.

Ich habe schon mit Leuten zusammengesessen, die arbeiten auf hoher Führungsebene. Während des Gesprächs stellte sich heraus, dass wir eine Info von einer dritten Person benötigen. Also fingen sie an am Rechner zu schreiben. Und was dann häufig kommt, ist kaum mit anzusehen. Für eine kurze Mail brauchen diese Leute, mit 6-stelligem Jahresgehalt, eine gefühlte Ewigkeit. Sie schreiben erstmal die Anrede: Hallo XYZ – obwohl sich in der Firma jeder kennt. Es würde auch problemlos ohne diese Floskeln gehen. Dann vertippen sie sich, dann korrigieren sie das, dann suchen sie nach der richtigen Formulierung…, dann verschreiben sie sich wieder und dann formulieren sie es um… Unfassbar, wie langsam das geht.

Genau hier liegt das Problem. Manche Mitarbeiter schreiben am Tag mehrere Emails und manche schreiben längere Texte – das kommt immer auf den Job an. Aber wenn sich pro Woche 1-3 Stunden nur für Schreiben summieren, dann ist das schon eine stolze Zahl. Rechnet man das aufs Jahr hoch und dann noch auf das gesamte Arbeitsleben, dann sind das irrsinnige, zeitliche Kapazitäten. Dieser Schatz bleibt bei den meisten Mitarbeitern ungehoben, weil kaum einer auf die Idee kommt mit Hilfe des Schnellschreibens und dem Zehnfingersystem seine Produktivität zu steigern.

Gleiches gilt für das Lesen von Emails, Anweisungen, Dokumenten oder Verträgen. Wer mit Speed-Reading seine Lesegeschwindigkeit verdoppelt oder verdreifacht, der leistet einfach deutlich mehr als die anderen.

Stellt euch vor, ihr arbeitet in einer Abteilung mit 5 Leuten. Jeder hängt sich rein, jeder arbeitet viel. Wer soll am Ende des Jahres befördert werden? Da kann es für die Karriere durchaus hilfreich sein, wenn ihr es seid, der immer wieder als erster mit den Berichten,  den Verträgen den Dokumenten usw. fertig ist. Wenn Ihr es seid, der sich als erstes durch den Berg von Akten gelesen hat und dann die Analyse am schnellsten erstellt. Wenn der Chef (m/w) merkt, dass euer Stapel höher ist als der von anderen und trotzdem seid ihr es, der als erster fertig ist.

Also denkt drüber nach. Es gibt Tausende von Dingen, auf die man im Berufsleben achten muss. Aber für mich gehören das Zehnfingersystem und Speed-Reading auf die Agenda der Grundausbildung im Studium.

 

Qualität der Arbeit

Die zweite wichtige Komponente, um zu einem Top-Mitarbeiter zu werden, ist die Qualität der Arbeit. Fehler passieren, das ist normal. Aber es gibt Leute, deren Arbeit ständig einen Bug enthält. Immer wenn sie ihre Ergebnisse präsentieren, stimmt etwas nicht. Das Resultat ist, dass die Vorgesetzten irgendwann das Vertrauen in die Arbeit verlieren. Sie können keinen Text, Bericht und kein Reporting annehmen, ohne davon ausgehen zu müssen, dass irgendetwas darin falsch ist. Das ist sehr beunruhigend für Führungskräfte. Beförderungen sind in solchen Fällen undenkbar.

So einen Ruf weg zu haben ist natürlich tödlich. Da nützt es nichts, wenn ihr Schnellschreiben oder Speed-Reading beherrscht. Neben der Geschwindigkeit, muss auch die Qualität gut sein. Erst dann gehört ihr im Berufsleben zur Elite.

Um die Probleme mit der Qualität zu lösen, muss man jede Arbeit per Stichprobe auf Fehler überprüfen. Zudem sollte man jedes Zwischenergebnis auf Plausibilität checken und Zahlen im Kopf überschlagen. Wenn es möglich ist, kann man auch Tandems bilden, bei denen sich zwei Kollegen immer die Arbeit gegenseitig anschauen. Neutrale Augen sehen meist mehr. Das Vieraugenprinzip ist ein ungeheuer mächtiges Instrument.

Also wenn ihr im Arbeitsleben einen Sprung nach Vorne machen wollt, dann nutzt diese einfachen Möglichkeiten und ihr werdet auf jeden Fall schnelle Fortschritte erleben.

Die Entdeckung des Tuberkelbazillus

Robert Koch ist der Entdecker des Tuberkelbazillus. In einem Vortrag im Jahr 1882 vor der physiologischen Gesellschaft in Berlin, legte er seine Erkenntnisse dar. Er war der erste, der lückenlose die Rolle des Bakteriums bei der Erkrankung mit Tuberkulose nachweisen konnte.

Für diese Nachweise war ein Verfahren notwendig, das aus mehreren Schritten bestand.

  1. Der Erreger muss sich regelmäßig im Körper des Infizierten nachweisen lassen
  2. Der Erreger muss sich in einer Probe isolieren und untersuchen lassen
  3. Der isolierte Erreger muss einem Tier injiziiert weden und die Krankheit auslösen
  4. Aus dem Tier muss der Erreger wieder isoliert und gezüchtet werden können

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Mikroskopie.

Im Jahr 1905 wurde Robert Koch für seine Leistungen den Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet.

Eine lange zeitlang, gabe es eine gute Impfung gegen Tuberkulose. Sie hat vielen Menschen das Leben gerettet. Die Tuberkulose in Deutschland war so gut wie nicht mehr existent.

Heute ist das leider anders. Aufgrund von neu erworbenen Resistenzen kehr die Tuberkulose wieder zurück. Impfungen schützen nicht mehr vollständig und viele Antibiotika haben ihre Wirkung verloren.

Daher entsteht gerade wieder eine echte Bedrohung, die einem das Leben kosten kann. Zum Glück sind wir in Deutschland so aufgestellt, dass sich die Infektion nicht ausbreiten kann. Dafür gibt es einfach zu viele Schutzmaßnahmen. Epidemien sind nicht zu befürchten. Wer allerdings viel ins Ausland unterwegs ist, in Asien und Afrika zum Beispiel, für den Besteht das Risiko einer Infketion, die auch tödlich verlaufen kann.

Solche Entwicklungen sind leider gerade an der Tagesordnung. Die Politik muss hier länderübergreifende Lösungen finden, denn viele Keime bilden heute schon Superrestitenzen aus. Und mit Länder übergreifen meine ich nicht die Bundesländer, sondern solche wie die G7.

 

Robert Koch – weitere Leistungen

Koch entwickelte schon während seiner Zeit bei der Armee als Lazarettarzt ein Faible für die Wissenschaft. Ihn interessierte vor allem, warum so viele Soldaten im Krieg gegen Frankreich 1871 so häufig an Milzbrand / Anthrax erkrankten. Und das, obwohl sie häufig nur weniger gravierende Verletzungen erlitten hatten.

Er entwickelte die Methode des hängenden Tropfens. Mit dieser konnten direkt am Objektträger Mikroben kultiviert und gleichzeitig per Mikroskop beobachtet werden.

Es zeigte sich, dass im getrockneten Blut von Schafen der Milzbranderreger noch Jahre überleben kann. Die Kühe und Schafe auf den Weiden steckten sich daher immer wieder an beim Fressen. Die Bauern begruben die toten Tiere nicht tief genug in der Erde.

Während einer Cholerarepidemie in Hamburg 1892 wurden auf seine Initiative hin morderne Maßnahmen der Seuchenbekämpfung eingesetzt.

In Indien entdeckte Koch, dass immer dann eine Pestepidemie bevorsteht, wenn ein massives Rattensterben auftritt.

Er forschte auch an der Malaria und Typhus und vielen weiteren Erkrankungen. Seine Leistungen in der Bakteorologie sind als monumental zu bezeichnen.

Die beliebtesten Werbegeschenke

Anzeige – Wer bei seinen Kunden dauerhaft im Gedächtnis bleiben möchte, der kann dies unter anderem mit den richtigen Werbegeschenken erreichen. Die besten sind immer die, von denen der Nutzer dauerhaft etwas hat. So, dass er möglichst oft mit dem Logo oder dem Namen des Verschenkenden in Kontakt kommt.

Wenn das Geschenk nützlich ist, dann verbessert es zum einen die Einstellung des Kunden zum Unterhnehmen. Und durch das häufige Wiedersehen speichert sich der Lieferant im Gedächtnis.

Doch was sind die beliebtesten Werbegeschenke?

 

Die Top 10 der beliebtesten Werbegeschenke:

Platz 1 – Kugelschreiber

Kugelschreiber braucht man fast täglich, egal ob in der Arbeit oder im privaten Umfeld. Zudem halten sie normalerweise mehrere Monate.

 

Platz 2 – USB-Sticks

Die praktischen, kleinen Speichermedien sind auch immer sehr willkommen, denn so gut wie jeder muss beruflich hin und wieder Files auf einem Datenbträger transportieren.

 

Platz 3 – T-Shirts & Kleidung

T-Shirts, Mützen und sonstige Textilien, sind zwar nicht für jeden Zweck geeignet. Aber wenn sie hochwertig gemacht sind, dann werden sie gerne von Kunden getragen und somit bekommt sie auch deren Umfeld zu sehen.

 

Platz 4 – Powerbanks

Powerbanks sind kleine, sehr kraftvolle Akkus und können dabei helfen auf Reisen das Handy oder das Notebook mit Strom zu versorgen, wenn keine Steckdose verfügbar ist. Sie halten meistens auch sehr lange und sind äußerst nützlich für den Kunden.

 

Platz 5 – Becher & Tassen

Wenn sie schön gestaltet sind, dann sind Tassen auch ein sehr beliebtes Geschenk. Sie halten lange und werden quasi täglich genutzt.

 

Platz 6 – Fahrzeuge

Viele Menschen sammeln Autos oder kleine LKW und stellen sie sich ins Büro. Mit dem eigenen Logo verziert, bleibt das Fahrzeug häufig über Jahre stehen.

 

Platz 7 – Schlüsselanhänger

Ein schöner Schlüsselanhänger, oder einer mit einer Plastikmünze drin, die man im Einkaufswagen nutzen kann – auch sie halten lange und bieten dem Kunden einen praktischen Nutzen.

 

Platz 8 – Kalender

Ein Kalender hält zwar nur ein Jahr, aber wenn er gut gemacht ist und das Logo gut zu sehen ist, dann freut sich der Kunde normalerweise, denn ein 3-Monatskalender ist für die Arbeit sehr hilfreich. Vor allem wenn die Kalenderwochen nummeriert sind.  Auf den Kalender schauen die Mitarbeiter meist täglich.

 

Paltz 9 – Beuteltaschen

Diese Stoffbeutel bieten sich an, um dem Kunden zum Beispiel ein Geschenkpaket zu überreichen. Zudem ist das Logo aufgedruckt, so dass der Nutzer kostenlose Werbung damit macht, wenn er später damit einkaufen geht.

 

Platz 10 – Notizblöcke und Büroartikel

Ein Noizblock mit hunderten von Blättern kann über Jahre oder zumindest Monate halten. Jedes Mal, wenn der Kunde sie benutzt, wirft er einen Blick auf das Logo.

 

Fazit

Diese Liste ist vielleicht etwas subjektiv, aber diese Werbegeschenke sind in der Praxis die, welche von den Kunden besonders freudig angenommen werden und die nicht die Welt kosten. Natürlich würden sie sich auch über einen Blue-Ray-Player freuen, aber das wäre unrealtistisch als Werbegeschenk.

 

Testbericht: Bresser Junior Mikroskop 8855001

Ich habe mir das Bresser Junior Mikroskop 8855001 (Amazon: Bresser junior Mikroskop-Set Biolux DE 40x-1024x USB) gekauft und damit experimentiert. Hier findet Ihr meinen Erfahrungsbericht zu diesem Gerät. Meine finale Meinung: Ich kann das Gerät zum Kauf empfehlen. Allerdings hat auch ein paar Schwächen.

 

Preis des Bresser Junior Mikroskops

Ich habe das Gerät bei Amazon gekauft. Ausgeschrieben ist es mit ca. 83 Euro. Ich habe allerdings ein gebrauchtes Exemplar genommen. Auch diese Geräte werden direkt von Amazon verkauft, sie haben lediglich einen optischen Schaden an der Verpackung. Somit habe ich mein Gerät für 73 Euro erwerben können und ich kann es sehr empfehlen sich dieses Geld zu sparen.

Mikroskop Objektivrevolver
Mikroskop Objektivrevolver

 

Warum ich dieses Mikroskop gekauft habe

Ich bin passionierter YouTuber und lade gerne alle möglichen Aufnahmen auf meinen Kanal hoch. Das Bresser 8855001 war das erste Mikroskop im zweistelligen Bereich, welches eine digitale USB-Kamera im Angebot hat. Dieser Vorteil war für mich der ausschlaggebende Punkt.

 

Lieferumfang des Bresser Junior Mikroskops

Das Paket enthielt natürlich das Mikroskop. Zwei Okulare je 10X und 16X. Am Objektiv kann man zwischen den Stufen 4X, 10X und 40X wählen. Damit wäre die Maximalvergrößerung 640X. Allerdings wird noch eine sogenannte Barlow-Linse mitgeliefert, die man in den Tubus stecken muss. Sie hat einen Vergrößerungsfaktor von 1,6X. So ergibt sich also die auf der Packung ausgewiesene 1024X.

Es wird eine USB-Kamera mitgeliefert. Diese kann man in den Tubus stecken. Hierfür muss aber das Okular und die Barlow-Linse entfernt werden. Auf der Kamera ist kein Vergrößerungsfaktor angegeben, so dass ich letztendlich nicht weiß, auf welcher Stufe man mit der USB-Kamera Objekte anschauen kann. Ich vermute jetzt mal, dass es 400X sind.

Dann gibt es noch eine kleine Schachtel mit Objektträgern. 5 davon enthalten vorgefertigte Proben mit ein paar Objekten von Pflanzen, bzw. Insekten. Dazu gibt es noch ein paar leere und einige Deckgläser für eigenen Proben. Gefällt mir gut.

Dann gibt es noch etwas Kleinkram, wie ein Schneidegerät oder irgendwelche Krebseier, mit denen man Proben zubereiten, bzw. wo man sich Kristalle züchten kann. Ich muss zugeben, das habe ich nicht verwendet.

 

Bildqualität – Leistung des Mikroskops

In der Praxis erweist sich das Mikroskop als: „in Ordnung für den Preis“. Es haut mich nicht um, ist aber auch nicht schlecht. Wie gesagt, der Preiskategorie angemessen.

Mein wichtigster Kritikpunkt ist die Bildqualität. Die Objekte haben meist einen Farbsaum. Experten nennen es „chromatische Aberration“. Mit steigender Vergrößerung wird der Farbfehler größer und die Objekte sehen am Rand einfach nicht scharf aus. Auch bei Verwendung der USB-Kamera ist das Problem ebenfalls vorhanden. Daher liegt es am billigen Objektiv. Das ist bei dem Preis auch verständlich. Wer das Mikroskop kauft, um gestochen scharfe Bilder von Objekten zu machen, der sollte das lieber nicht kaufen. Für Hobbymikroskopiker dagegen ist es akzeptabel. Denn für ca. 80 EUR bei über 1000X Objekte anzuschauen, das ist eine feine Sache.

Hier könnt Ihr ein Video sehen, wo ich die unterschiedlichen Vergrößerungsstufen ausprobiert habe mit den Objekten aus der Verpackung.

Dann gibt es noch das Problem der Verzeichnung. Man kann das Bild nie ganz exakt so einstellen, dass es am Rand und in der Mitte gleichzeitig scharf ist. Auch das liegt am Low-Budget-Objektiv, aber wie erwähnt – für den Preis absolut verständlich.

Etwas, dass mich auch nervt ist, dass es nur einen Grobtrieb gibt und keinen Feintrieb. Da die Bildqualität immer auf Messers Schneide steht, vor allem bei maximaler Vergrößerung, wäre ein Feintrieb nützlich gewesen. So muss man schon sehr aufpassen beim Drehen, wenn man das Bild einstellen will. Nichts für Grobmotoriker 😉

Aber sonst ist das Gerät absolut OK und funktioniert top.

 

Fazit

Ja, ich empfehle das Bresser Junior Mikroskop 8855001 zum Kauf Allerdings empfehle ich es nur Leuten, die das Gerät als Einstieg in die Mikroskopie nutzen wollen und die es als Hobby betreiben. Für sie sollten kleinere Einbußen bei der Bildqualität verschmerzbar sein, bei diesem Preis.

Vor allem bin ich aber ein Fan der USB-Kamera, mit der man Videos von seinen Aufnahmen machen kann.

Wer Fragen hat zu dem Gerät, der möge bitte einen Kommentar hinterlassen.
Hier der Erfahrungsbericht als YouTube-Video

Testbericht: MP power @ 200X Smartphone Mikroskop-Objektiv

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und ein sogenanntes Smartphone-Mikroskop ausprobiert. Für lächerliche 9,99 EUR kann man das schon mal machen. Hier findet ihr meinen Testbericht für das Produkt: „MP power @ 200X Mikroskop-Objektiv Makro Linse Objektiv für Universal Smartphones Apple iPhone ipad Samsung HTC Sony LG SONY Tablet“.*

 

Aufbau des Mikroskops

Das Paket kommt über Hongkong im kleinen Umschlag. Es wird eine weiße Box geliefert, wie man sie für Ringe und Schmuck benutzt.

Preis: Smartphone-Mikroskop

Darin liegt eine ca. 2 cm große (oder eher kleine) Linse, die man einfach auf die Kamera des Smartphones ankleben kann. Hierfür wird eine kleine Klappe aufgemacht und die Klebefläche freigesetzt.

Preis: Smartphone-Mikroskop

Die Montage erfolgt in wenigen Sekunden – ein absoluter Pluspunkt. Nimmt man es ab, dann bleiben keine Kleberrückstände. Auch das gefällt mir sehr gut. Die Frage, die ich mir jetzt stelle ist: wie oft kann man wohl die Linse montieren, bis der Kleber nicht mehr hält? Wenn es so weit ist, wird das Produkt wohl unbrauchbar. Außer man findet einen ähnlichen Kleber.

 

Vergrößerung des Mikroskops

Laut Herstellerangaben kann das Gerät eine Vergrößerung von 200X erreichen. Bei dieser Größenordnung sollte man eigentlich schon auf Zellebene Mikroskopieren können. Das ist natürlich Quatsch. Ich weiß nicht, wie die Leute das berechnet haben wollen, aber so wie ich das erlebt habe, schafft das Gerät eher einen Faktor im unteren oder mittleren zweistelligen Bereich.

Auf maximaler Vergrößerungsstufe, habe ich damit dieses Video von einer Ameise aufnehmen können. Klar zu sehen, dass das nicht 200X sein können.

Was mich auch etwas nervt ist, dass nach Montieren der Linse, die Linse selbst in der Aufnahme zu sehen ist. Man muss zuerst den digitalen Zoom der Kamera bedienen, damit man die Ränder des Gehäuses aus dem Bild bekommt. Sei es drum, die Bildqualität wird dadurch etwas schlechter, aber immer noch gut genug für ein paar wirklich schöne Aufnahmen.

 

Fazit: geiles Teil, kaufen!

Ja, es gibt ein paar Minuspunkte, dennoch gefällt mir das Produkt in Summe wirklich sehr gut. Was mich besonders begeistert ist erstens der Preis. Für 9,99 EUR bekommt man ein tolles Minimikroskop*, mit dem man sofort Videoaufnahmen erstellen und auf Youtube laden kann.

Mit dem Smartphonemikroskop könnte man theoretisch sogar eine grobe, schnelle Oberflächenprüfung beim Schweißen o.ä. durchführen, ohne einen PC dabei haben zu müssen. Also auch im professionellen Bereich tun sich mögliche Anwendungen auf.

Hier findet Ihr ein ausführliches Video mit der Montage und der Anwedung der Linse:

*Affiililate Link

Facebook und Co – Social-Media in meinem Blog

Dieser Beitrag ist für die Blogparade von Biz-Woman Michaela.
Es geht darum, welche Social-Media-Kanäle ich für meinen Blog verwende. Ganz am Anfang möchte ich gleich knallhart die Visitenkarte dazu auf den Tisch legen: SEO ohne Social Media ist kaum noch möglich und wird immer schwieriger werden.

Viele Leute basteln an ihren Nischenseiten, aber vernachlässigen dieses Thema. Man sollte jedoch bedenken, dass Google keine Seite mehr ernst nehmen kann, die keine Social Signals erzeugt. Es kann nämlich nicht sein, dass eine Seite so verdammt gut ist, um ganz oben zu ranken, wenn sich in den sozialen Medien keiner dafür begeistern kann. Die Logik sagt dann schon, da kann irgendwas nicht stimmen. Daher: SEO ohne Social Media – in Zukunft wohl undenkbar.

 

Youtube & Blog

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass Youtube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist, gleich hinter Google. Es gibt Leute, die sowas von keine Lust auf Lesen haben, dass sie Youtube verwenden, um sich über ein Thema zu informieren. Aus diesem Grund besitzen alle meine Projekte immer auch einen angeschlossenen Youtube-Kanal.

Mir gefällt insbesondere die gute Vernetzung zum Blog, den ich grundsätzlich mit WordPress betreibe. Ich erstelle einen Beitrag und dazu erstelle ich das passende Video für all die, die den Post lieber als „Flim“ sehen würden. Das ist ein perfekter Service und damit kann ich den Besuchern einen Mehrwert bieten.

Des Weiteren ist Youtube ein guter Lieferant für Backlinks und Traffic. Der Link zum Blogartikel ist immer mit im Video enthalten. So findet der Besucher vom Video schnell seinen Weg zum Blog. Einen Backlink kann man sich somit auch setzen. Wie viel der Wert ist, das ist nicht so ganz klar. Aber besser als gar nichts ist es allemal. Natürlich steigen auch die Aufrufzahlen des Videos, wenn er in einem guten Artikel eingebettet ist. Blog und YT erzeugen eine Win-Win-Situation.

Davon abgesehen benutze ich YT häufig als Testballon. Inhalte lassen sich meist einfach erstellen und hochladen. Wenn ich sehe, dass das Video gut läuft, dann schreibe ich auch einen ausführlichen Beitrag, weil ich dann relativ sicher sein kann, dass das Thema von Interesse ist.

 

Facebook & Blog

Ich hasse zwar Facebook, aber leider lieben es die Leute. Daher erhält natürlich auch jedes Projekt eine dazugehörige Facebook-Seite.

Am Anfang habe ich den Sinn noch nicht so deutlich gesehen. Aber jetzt, wo sich doch zahlreiche Likes auf meinen Seiten angesammelt haben, merke ich die Vorteile. Jeder Artikel und jedes Video, das man dort hochlädt, erhält deutliche Traffic-Schübe. Ein großer Teil der Fans ruft ihn sofort auf, manche teilen ihn sogar. Dieser Effekt ist natürlich toll und sollte unbedingt genutzt werden. Bei Facebook drücken die Leute so leicht mal ein „gefällt mir“ oder teilen den Beitrag mit ihrem gesamten Freundeskreis. Da können sich völlig verrückte Sachen abspielen, wenn ein Beitrag viral wird.

 

Twitter & Blog

Twitter ist mir bis heute ein Rätsel und ich habe den Sinn dieses Kanals nicht begriffen. Bzw. ich begreife ihn, aber mir ist schleierhaft, warum Leute da reinschauen. Ich finde Twitter ist etwas für Superstars. Auch ich habe die Beiträge von einigen Leuten abonniert, die ich mag. Aber für den Pöbel gebe ich dort keine Sekunde meiner Aufmerksamkeit her. Daher habe ich lediglich eine Auto-Post-Funktion für Twitter bei meinen Videos und Blogs. Wenn es jemand liest, schön. Wenn nicht, ist auch kein Beinbruch.

 

Google-Plus & Blog

Google Plus kann man gar nicht verhindern, wenn man einen YT-Account hat. Man kriegt die Mitgliedschaft in diesem Netzwerk geschenkt. Ich bin dort niemals unterwegs, denn ich verstehe nicht mal, wie das funktioniert. So unübersichtlich ist dieses Tool. Ich habe dort eine Auto-Post-Funktion für meine Youtube-Videos, ansonsten mache ich gar nichts mehr.

 

Pinterest & Blog

Ich gebe zu, hier bin ich noch nicht aktiv, aber es ist ein Kanal mit Zukunft. Das Schema ist so: es wird ein schönes Bild hochgeladen, welches das Interesse des Users weckt. Dann klickt er meist auf den dazugehörigen Beitrag und wird so auf die Webseite geleitet. Es ist ein bisschen wie die Bildersuche von Google. Gutes Bild mit gutem Ranking – schon läuft der Traffic aus der Bildersuche rund. Daher werde ich mich mit dem Thema garantiert noch beschäftigen.

 

Fazit

Mit Facebook erreicht man am schnellsten eine größere Reichweite.
Mit Youtube kann man Einnahmen, Traffic und Backlinks generieren.
Pinterest ist genial und wird an Bedeutung gewinnen.

3 Tipps für Blog-Anfänger

Hier findet Ihr meinen Beitrag für die Blogparade von Stefan Graf. Es geht um die Frage, welche 3 Tipps man einem Blog-Anfänger mitgeben könnte.

Auf technische Aspekte, wie die Wahl des Blogbetreibers, usw. werde ich gar nicht erst eingehen. Das ist mir zu doof und das findet Ihr zentnerweise im Netz. Stattdessen gebe ich ein paar Tipps, wie ihr den Erfolg und die Reichweite eurer Seiten steigert.

 

Tipp Nr. 1 – Erfolgreiche Artikel schreiben

Ich betreibe zwei Webseiten: diese und meine Seite als Speed-Reading und Gedächtnistrainer. Ich wollte einfach mal zwei Wege zum Erfolg ausprobieren: Ein Nischenthema, das mich eh interessiert und dann noch eine Art Gemischtwarenladen. Dort schreibe ich zusammenhanglos Artikel, von denen ich denke, dass sie Erfolg haben werden – unabhängig von Thema, Nische und Zielgruppe.

Meine Erfahrung zum Erfolg von Blogartikeln ist, dass die trafficstärksten die sind, von denen ich es anfangs am wenigsten vermutet hatte. Meistens sind es die ganz simpel und einfach geschriebenen Anleitungen für die Lösung eines Problems. Solche Beiträge werden binnen kurzer Zeit zum gigantischen Besuchermagneten. Google ist für 90% der Blogbetreiber der wichtigste Trafficlieferant. Nur wenige „Stars“ haben so viele Stammleser oder so viele Fans in der Social Media, dass sie ohne Suchmaschinen auskommen. Daher schreibe ich dort rein suchmaschinenorientiert.

Meine erste Regel für Artikel mit guten Traffic lautet: wenn ich ein Problem habe und ich finde im Web keine gute Lösung, dann habe ich gerade eine Marktlücke gefunden. Ein Beitrag dazu wird sicheren Traffic liefern. Wenn ich jedoch 1.000 Seiten mit passenden Lösungsvorschlägen finde, dann lasse ich es sein. Die 1.001-ste Seite zum Thema, die braucht dann auch keiner mehr. Also Finger weg.

Mein zweite Regel ist: Artikel werden auf jeden Fall gelesen, wenn sie Fachwissen ordentlich vermitteln. Man kann sagen, was man will, ein ausführlicher Artikel zu einem akademischen Thema, mit guter Verlinkung zu anderen Quellen, mit Bildern, mit eingebetteten Videos… der bringt immer ein paar Besucher. Es sind vielleicht keine Unmengen, aber es sind meist stabile Besucherzahlen. Ich merke das bei mir selber. Wenn es um intelligente Themen geht, dann sehe ich auch gerne mal auf Seite 3 oder Seite 4 der Google-Suche nach. Weil ich weiß, dass die Qualität weiter hinten auch noch sehr gut ist.

Es wird Märkte geben wie Finanzen, Gesundheit, Autos usw. Diese sind im Web heiß umkämpft. Da wird natürlich nicht viel zu holen sein. Aber interessante geschichtliche Informationen oder etwas über akademische Themen, die finden doch meistens ihre Leserschaft. Bei mir waren es die Themen Speed-Reading, Gedächtnis, nonverbale Kommunikation oder das Erkennen von Lügen. Neben meinen lösungsorientierten Massenartikeln, haben auch sie sich gut etabliert, obwohl ich bei keinem der Keywords in den Top 10 der Trefferliste auftauche.

 

Tipp Nr. 2 – Lies und kommentiere

Ich lese viele andere Blogs und kommentiere gerne dort mit. Nicht, um mir Backlinks zu holen. SEO-technisch sind Blogkommentare so gut wie nichts wert. Nein, ich tue es, weil ich gerne irgendwie beitragen möchte und auch schon viel durch den Austausch in den Kommentaren lernen konnte. Einmal entbrannte eine interessante Diskussion über Klickraten und Kaufverhalten beim Amazon Partnerprogramm. Diese Infos waren Gold wert.

Und! ich bin einer von den Lesern, die sich die Seite von Leuten anschauen, wenn sie im Kommentar etwas hinterlassen haben, das sich aus der Masse abhebt. Für mich ist das ein Indiz dafür, dass der Autor was in der Birne hat und grundsätzlich Qualität liefern könnte. Wenn ich Recht hatte, dann verfolge ich den Blog weiter. Auch so gewinnt man ein paar Leser.

 

Tipp Nr. 3 – Cross Selling mit den sozialen Medien

Ich persönlich hasse Facebook und Twitter und verachte diese Deppen, die jeden Aspekt ihres uninteressanten Lebens dort der Öffentlichkeit zugänglich machen. Insbesondere Kinderfotos haben, meiner Meinung nach, nichts auf Facebook verloren. Aber, die Welt ist wie sie ist und alle twittern und posten fleißig mit, daher muss man mit dem Trend gehen. Auf meiner gewerblichen Facebookseite habe ich gelernt, welche Bedeutung es hat, Fans und Likes aufzubauen.

Die zielgruppengerechten Artikel poste ich immer gleich auf Facebook. Ein Teil der Fans sieht sich den Beitrag an und so erhält er immer einen ersten Trafficschub. Wird er geteilt, dann verbreitet er sich noch schneller, das ist dann der besondere Glücksfall.

Google achtet mittlerweile sehr genau auf solche sozialen Signale. Viele SEO-Leute vernachlässigen diesen Aspekt und bauen nur künstlich ihre Backlinks auf. Links waren vor einigen Jahren der einzig wahre Indikator, um Popularität im Web zu „messen“. Heute kann das gar nicht mehr funktionieren, ohne eine adäquate Begleiterscheinung in den sozialen Medien. Das zu erklären ist kompliziert, daher versuche ich es mit einer Frage:

Kann eine Seite so verdammt gut sein und massenweise Backlinks im Web erhalten, wenn sich gleichzeitig in den sozialen Medien kein Schwein für sie interessiert?

Und mit diesen Worten verabschiede ich mich aus der Diskussion. Ich hoffe, Ihr konntet ein paar Anregungen mitnehmen.

Woher hat das Mikroskop seinen Namen?

Das Mikroskop hat seinen Namen von dem Bamberger Wissenschaftler Johannes „Giovanni“ Faber im Jahr 1625 erhalten.

Johannes Faber
Johannes Faber

Faber lebte in Rom und war ein Freund von Galileo Galilei. Galilei hatte eines der ersten Mikroskope überhaupt gebaut, welches er zunächst „occhiolino“ (= kleines Äuglein) taufte. Faber benannte es jedoch um, weil er den Zusammenhang zum Teleskop betonen wollte. Galilei war zwar nicht der Erfinder, aber er war einer der ersten Teleskop-Bauer.

 

Was bedeutet der Begriff Mikroskop?

Der Begriff „Mikroskop“ wurde abgleitet von den altgriechischen Wörtern „mikrós = klein“ und „skopeín = betrachten“.

Wo mich die Natur zum Staunen bringt

Dies ist ein Beitrag für die Blogparade von Kathi Keinstein. An dieser Stelle: alles Gute zum Blog-Geburtstag. Es geht um die Frage, wo uns die Natur noch in ehrfürchtiges Staunen versetzen kann. Bei mir ist das vor kurzem der Fall gewesen, als ich mit meinem Smartphonemikroskop ein paar Ameisen bei der Nahrungssuche gefilmt habe.

 

Wo hat mich die Natur zum Staunen gebracht?

Seit ca. einem Jahr beschäftige ich mich mit dem Thema Mikroskopie. Aus Spaß habe ich mir mal bei Amazon eine kleine Makrolinse gekauft, die man auf das Smartphone kleben kann. Das Ding hat lächerliche 9 Euro gekostet, hat sich aber als kleines Wunderwerkzeug herausgestellt. In wenigen Sekunden wird aus einem einfachen Handy eine Mikroskopkamera und die hat es in sich.

Einmal habe ich Ameisen von meinem Balkon auf ein Stück Küchenrolle gelockt und ihnen einen Tropfen Honig spendiert. Eine hat das Essen ignoriert und ist geflohen. Die andere hat sich sofort über das süße Menü hergemacht. Da sie sich dabei nicht bewegt hat, konnte ich sie wunderbar filmen. Das Video davon seht ihr hier:

Daraufhin wollte ich ein wenig mehr über die kleinen Tiere erfahren und habe einige Seiten im Internet besucht. Und genau hier begann das große Staunen. Ameisen sind weder süß, noch so unterhaltsam wie Hunde oder Katzen. Daher nimmt man sie meist nur als Störfaktor war und versucht sie oft auch mit Gift zu bekämpfen. Dabei sind sie doch sehr erstaunliche Tiere. Hier nur ein paar Fakten:

  • Ameisen leben in Kolonien, die von wenigen Hundert bis zu 20 Millionen Tieren beherbergen können. Das Unglaubliche daran ist, dass ihr System bis ins Detail durchorganisiert ist und präzise funktioniert, wie ein Schweizer Uhrwerk. Obwohl sie kein sonderlich großes Gehirn haben und quasi nur ihren Instinkten folgen, sind sie in der Lage eine so große Gesellschaft am Laufen zu halten.
  • Natürlich ist auch dort nicht alles harmonisch, denn in einem Beitrag war sogar die Rede davon, dass Ameisen Auftragsmorde begehen, um die Konkurrenz bei der Fortpflanzung auszuschalten. Sie führen eine Art Ringkampf aus, überwältigen den Gegner und markieren ihn mit einem Duftstoff, der die anderen dazu bringt dieses zu töten.
  • Gleichzeitig sind die Tiere aber auch sozial. Kranke Ameisen zum Beispiel entfernen sich freiwillig von der Gemeinschaft, wenn sie merken, dass sie krank sind. Sie sterben dann irgendwo in Einsamkeit. Damit verhindern sie, dass sie ihre Kameraden anstecken.

Das aber nur als kleiner Vorgeschmack. Diese Tiere sind wahnsinnig interessant und ich werde mich in naher Zukunft noch mehr mit ihnen beschäftigen.

 

Welche Gefühle lösen diese Begegnungen in mir aus?

Als erstes habe ich mir gedacht, wie viel es da draußen in der Natur gibt, über das man gar nichts weiß. Ameisen sind offenbar sehr vielseitige und faszinierende Tiere und leben fast unbemerkt mitten unter uns. Und es gibt ja noch so viele Insekten und kleine Wesen. Sie zu ergründen reicht ein Leben gar nicht.

Was mich allgemein an der Mikrowelt fasziniert ist, dass es ein kleiner Kosmos ist, den viele gar nicht kennen. Dabei spielen sich direkt vor unserer Nase Szenen wie im Dschungel ab. Im Gartenteich hinterm Haus jagen sich kleinen Tiere und fressen einander. Das kann genauso interessant sein wie ein Film über Löwen und Wölfe.

Nachdenklich macht mich auch noch etwas Anderes. Stellen wir uns mal vor, Bakterien könnten irgendwann denken und wären durch Evolution genauso klug wie wir. Wären sie in der Lage zu erkennen, wie klein sie sind und dass der Sinn ihres Lebens darin besteht im Dickdarm einer Ratte oder einer Kuh irgendwelche Enzyme aufzuspalten? Wären sie überhaupt in der Lage durch „technologischen Fortschritt“ jemals zu erfahren, dass ihr riesiges Universum für uns nur ein kleines Körperteil ist? Das führt mich nämlich zu der Frage, wie es mit der Menschheit und dem Universum sein könnte? So gesehen könnten wir auch etwas Ähnliches sein, wie Bakterien? Irgendein kleines Partikel in einem riesigen Organismus, dessen Aufgabe es ist die Verdauung zu regeln.

 

Welche Bedeutung haben solche Naturphänomene in meinem Leben?

Mikroskopieren ist ein nettes Hobby. Wobei ich mich eher auf Insekten und sonstige kleine Tiere beschränken möchte, eben weil es so einfach ist sie mit einer Handykamera zu beobachten. Das Getue mit Mikroskop und Objektpräparation, das ist nicht so meine Welt.
Da ich jedoch beruflich anderweitig aktiv bin, kann und wird das für mich nur ein kleines, schönes Hobby bleiben.

 

Smartphone Mikroskop

Hier noch die Handy-Linse, mit der ich die Aufnahmen gemacht habe.

3 Bücher für die einsame Insel

In meinem Beitrag für die Blogparade von Stephan Schwartz, werde ich heute 3 Bücher vorstellen, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde.

 

Dschuang Dsu – „Das wahre Buch vom südlichen Blütenland“

Dschuang Dsu ist neben Lao Tse einer der wichtigsten Persönlichkeiten des Daoismus. Als Deutschland vor dem ersten Weltkrieg noch die Kolonie Tsingtao besaß, übersetzte der Sinologe Richard Wilhelm die Werke der beiden. Das wahre Buch vom südlichen Blütenland enthält viele Geschichten, von denen jede einzelne zugleich ein geheimnisvolles Rätsel und ein Lehrstück über daoistisches Denken ist. Da es auf einer einsamen Insel zwangsläufig dazu kommen wird, dass ich durchdrehe, wähle ich dieses Buch als spirituelle Energiequelle. Immer, wenn ich darin lese, dann ist es so, als würde eine unsichtbare Sonne scheinen, die mich mit Kraft versorgt. Belastende Geschehnisse aus dem Alltag entpuppen sich schnell als egobezogene Denkgewohnheiten und alle Lasten fallen von mir ab.

 

Jack Welch – „Was zählt“

Ja, meine Güte, ich bin nun einmal Betriebswirt. Und die Biografie von Jack Welch ist irgendwie motivierend für mich. Es beschreibt den Aufstieg eines Jungen aus der Arbeiterklasse, der es zum Chef-Vorstand von General Electric geschafft hat. Er gilt als einer der größten Manager aller Zeiten. Was mich immer wieder fasziniert sind die Einblicke in das absolut rationale Denken eines großen Lenkers. Wir „kleinen“ Leute sind meist emotional und halten uns dadurch für bessere Menschen. Aber wenn man den Gedanken eines solchen Menschen folgt, dann merkt man, dass es hauptsächlich psychische Gefägnisse sind, die sich die Leute selber bauen und die sie davon abhalten erfolgreich zu sein. Welch ist ein Musterbeispiel für logisches, konsequentes Denken und Arbeiten, der eben nicht nur Einzelschicksale sieht, sondern immer nur das Gesamtwerk im Auge hatte. Unter ihm haben viele Leute ihre Jobs verloren, andererseits hat die Firma überlebt und gehört nun zu den Umsatzstärksten Unternehmen der Welt.

 

Shakespeare – gesammelte Werke

Da es auf einer einsamen Insel wohl langweilig wird, macht es vermutlich Sinn sich selber Entertainment zu verschaffen. Dafür halte ich die großartigen Werke von Shakespeare sehr geeignet. Ich würde vermutlich seine Stücke auswendig lernen und sie für mich selber als Theaterstück aufführen. Vielleicht kann ich ein paar herumstreunende Affen dazu bringen kleinere Nebenrollen zu übernehmen. Mit den gesammelten Werken, da hätte ich vermutlich Beschäftigung für die nächsten 10 Jahre 🙂